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Küchenarmaturen

Küchenarmaturen - von Klassiker bis Alleskönner

So findet jede Spüle ihr passendes Pendant

Küchenarmaturen

„Wasser marsch“ heißt es in jeder Küche. Ob zum Nudelkochen, Teller waschen oder Gemüsesäubern – eine Küchenarmatur ist ständig in Gebrauch und sollte deshalb funktional, praktisch und am besten auch ästhetisch sein. Der klassische Wasserhahn wird heute durch eine Vielzahl an raffinierten Gadgets erweitert. Brausenfunktion, ausziehbare Schläuche oder Sprudelwasser direkt aus dem Hahn machen die Spüle zu einem hochmodernen Element eurer Küche.


1. Hochdruck vs. Niederdruck

Grundsätzlich sollte vor dem Kauf einer Küchenarmatur geklärt werden, welcher Wasserzulauf für die Küchenspüle verwendet wird. Hier wird zwischen Niederdruck- und Hochdrucktechnik unterschieden. Wenn ein Boiler zur Warmwasseraufbereitung verwendet wird, liegt ein Niederdrucksystem vor. Wenn die Armatur direkt an die Hauptwasserleitung oder einen Durchlauferhitzer angeschlossen wird, ist ein Hochdrucksystem von Nöten. Wer einen ausziehbaren Brauseschlauch verwenden möchte, braucht zum Beispiel einen Hochdruckanschluss. Als Standard gilt heutzutage eine zentrale Warmwasserversorgung ohne Boiler, weshalb die meisten Haushalte einen Hochdruckanschluss besitzen.


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2. Einhebelarmatur oder Zweigriffvariante

In den meisten Fällen handelt es sich bei Küchenarmaturen um Einhebelmischer bzw. Einhebelmischbatterien. Sie ermöglichen eine einfache Handhabung mit nur einer Hand, dabei lassen sich die Temperatur und Durchflussmenge mittels eines Hebels stufenlosen regeln. Die Bedienung kann entweder oben oder seitlich an der Armatur erfolgen. Bei einer Zweigriffarmatur gibt es jeweils einen Griff für kaltes und einen für warmes Wasser. Meist wird diese Armatur eher aus optischen Gründen gewählt, denn sehr praktisch ist sie nicht. Das richtige Mischen der Temperatur dauert hier meist länger und verursacht dadurch auch einen höheren Wasserverbrauch. Daher sind sogar aus umwelttechnischen Gründen Einhebelarmaturen vorteilhafter. Letztendlich bleibt es eine Geschmackssache.


3. Weitere Ausführungen und nützliche Gadgets

Neben herkömmlichen Spülarmaturen, die meist recht niedrig sind, gibt es heutzutage für größere Spülbecken auch Armaturen mit einem hohen Wasserauslass und ausziehbaren bzw. flexiblen Schlauchbrausen. Besonders zum Befüllen von Töpfen, Vasen oder Eimern ist diese Ausführung durchaus praktisch. Auch zum Reinigen der Spüle ist der flexible Wasserauslass hilfreich.

Wenn ihr noch mehr Modernität in der Küche möchtet, könnt ihr zudem eine Sprudelwasser- oder Heißwasser Armatur auswählen. Die sogenannten Soda- oder Sprudelarmaturen ermöglichen frisches Sprudelwasser direkt aus dem Hahn. Preisgünstigere Systeme benötigen hierfür eine CO2 Flasche unter der Spüle, die auch bei herkömmlichen Armaturen nachgerüstet werden kann. Hochpreisige Ausführungen arbeiten zudem mit eingebauten Filtern und bieten den Kohlensäuregehalt in mehreren Stufen an.

Heißwasser- oder Kochendwasser-Armaturen sind ein weiterer nützlicher Helfer in der Küche. Mit einem eingebauten Wasserspeicher unter der Spüle, wird ein Wasservorrat von bis zu 8 Litern konstant erhitzt und ist auf Knopfdruck verfügbar. Praktisch zum Kaffee- oder Teekochen, Sterilisieren von Gläsern oder auch zum Kochen. Bei dieser Armatur sollte natürlich ein ausreichender Kinderschutz vorgenommen werden, um unerwünschten Kontakt mit dem heißen Wasser zu vermeiden.


4. Weitere Spezial-Armaturen

Die klassische Standarmatur, welche direkt am Spülbecken montiert wird, ist die leichteste und flexibelste Montageart. Gerade bei Neubauten kann jedoch auch eine Wandmontage der Armatur in Frage kommen. Hierbei ist zu beachten, dass die Leitungen in der Wand verlegt werden müssen. Optisch und aus platztechnischen Gründen kann eine Wandmontage durchaus überzeugen.

Bei der Küchenplanung werden Spülen oftmals vor einem Fenster platziert, um natürliches Tageslicht bei der Arbeit nutzen zu können. Aus optischen, aber auch funktionalen Gründen, kann hier eine Vorfenster Armatur gewählt werden. Diese kann eingefahren oder zur Seite geklappt werden und ermöglicht ein freies Bedienen des Fensters. Eine solche Armatur lässt sich bei jedem handelsüblichen Spülbecken nachrüsten.

Als weitere Spezialausführung gibt es neuerdings auch Armaturen, welche mit Sensortechnik arbeiten. Während in öffentlichen Sanitäranlagen sich schon lange dieser Technik bedient wird, ist die Verwendung in der heimischen Küche noch recht neu. Eine praktische Funktion, wenn der Brotteig noch an den Fingern klebt und man die Armatur ohne Zutun bedienen kann.

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Was muss ich beachten

Grundsätzlich gilt es also vor dem Kauf einer Spülarmatur folgende Fragen zu klären:

+ Welchen Wasseranschluss besitzt ihr? Hochdruck- oder Niederdruck?
+ Möchtet ihr eine Einhebel- oder Zweigriffarmatur?
+ Wo bzw. wie möchtet ihr die Armatur montieren? Standarmatur, Wandarmatur oder vor dem Fenster?
+ Ist ein hoher oder niedriger Wasserauslass gewünscht?
+ Macht ein Brauseschlauch Sinn?
+ Möchte ich zusätzliche Funktionen: Sprudelwasser, Sensortechnik oder Heißwasser?

Wenn ihr euch nicht sicher seid, welche Ausführung zu eurer Spüle und Küche passt, könnt ihr euch gerne vor dem Kauf unverbindlich beraten lassen - wir von KüchenTreff sind gerne für euch da! In diesem Sinne: „Wasser marsch!“


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