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Auf eine Tasse Tee

Auf eine Tasse Tee

Auf eine Tasse Tee

Heißes Wasser auf Teeblätter gießen – und das war's? So einfach ist das nicht. Ein Getränk, das Achtsamkeit verlangt, gewinnt in unserer schnelllebigen Zeit immer mehr an Aufmerksamkeit.

Die Zeiten, in denen das Vorurteil des Schlabberpulli und Wollsocken tragenden Teetrinkers sich hartnäckig hielt sind vorbei – das Getränk überzeugt heute mit einer modernen, multikulturellen Teekultur, dessen neues Image weltoffen, trendy und vielseitig ist. Doch „Tee ist ein Kunst­werk und braucht eines Meisters Hand, um seine edelsten Eigenschaften zu offen­baren“, sagt eine chinesische Weisheit. Eure KüchenTreff-Experten verraten euch, wie ihr auch ohne Meister den besten Geschmack aus verschiedenen Teesorten heraus­holen könnt und was das Genussmittel sonst noch alles kann.


Und jetzt eine leckere Tasse Tee…

Zunächst einmal ist Tee im Beutel nie so köstlich wie Teeblätter, die mit Wasser übergossen werden. Im Beutel kann sich der Tee nicht entfalten und im Papier stecken Klebstoff, Bleichmittel oder Chemikalien, die nichts in der Tasse verloren haben. Der Geschmack wird außer von der Teequalität auch von den Parametern Zubehör, Wasserqualität, Temperatur, Ziehdauer und Dosierung bestimmt.

Temial von Vorwerk

Das richtige Teezubehör

Wichtig ist: wer Papierfilter, Tee-Netze aus Baumwolle, Tee-Eier oder Kannen mit zu kleinem Filtereinsatz benutzt, macht es dem Tee unnötig schwer, seinen vollen Geschmack an das Wasser abzugeben. Was man tatsächlich braucht, ist ein Gefäß zum Aufgießen des Tees, in dem er auch ziehen kann sowie eines zum Trinken. Dabei beeinflusst das Material dessen Güte. Traditionell bewährt haben sich Porzellan und besonders Glas. Metall dagegen kann den exzellenten Geschmack beeinträchtigen.


Wasser bringt Tee zum Leben

Optimal ist weiches Wasser, sehr mineralienhaltiges Wasser hingegen verschlechtert das Aroma. Eine perfekte Tasse Tee benötigt einfach frisches, kaltes Wasser, das kurz kocht (nicht zu lang, da sonst das Tee Aroma aufgrund des Sauerstoffverlustes beeinträchtigt wird) am besten 75 Grad.

Allgemein sollte Grüntee zwei Minuten bei nicht kochendem, Schwarztee drei Minuten bei aufgekochtem Wasser ziehen – dies kann jedoch von Sorte zu Sorte noch mal variieren. Präzisionsaufgüsse lassen sich am besten mit Uhr und Thermometer bewerkstelligen. Bei der Teemenge gilt: Für jede Tasse geben Sie einen Teelöffel Teemischung und zum Schluss noch einen zusätzlichen Löffel Blätter dazu. Lagert euren Tee immer trocken und kühl. Dafür eignen sich luftdicht schließende Gefäße, damit das Tee Aroma sich nicht verflüchtigt.


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Tee mal anders genießen

Neben erfrischenden Eistees und einzigartigen Tee-Cocktails könnt ihr auch feinste Speisen und Süßes verfeinern. Sowohl herzhafte Gerichte wie in Grüntee eingelegtes Hühnchenfleisch oder Fischfilet auf Oolong-Reis als auch Desserts wie Crème brûlée mit Earl-Grey-Tee oder Panna Cotta mit Jasmin-Tee erhalten so eine ganz besondere Note.


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