Die beste Pizza der Welt

Perfekte Backergebnisse für die selbstgemachte Pizza

Pizza gehört zu den Top 5 Lieblingsgerichten der Deutschen. Nicht nur in Restaurants, sondern auch zu Hause aus dem eigenen Backofen ist dieses Gericht sehr beliebt. Gerade nach Feierabend soll es oftmals schnell gehen und so wird häufig zur Fertigpizza gegriffen. Ab in den Backofen und ruckzuck ist die Mahlzeit fertig. Keine Frage, dass diese Art von Zubereitung sehr einfach und schnell ist. Aber kann sie geschmacklich tatsächlich mit einer selbstgemachten und unter optimalen Voraussetzungen gebackenen Pizza mithalten? Wohl kaum, denn bei der perfekten Pizza kommen verschiedene Faktoren zusammen und nur wenn alle Voraussetzungen stimmen, wird das Backergebnis perfekt.

Was ist wichtig, um eine Pizza perfekt zu backen?

Vorab sei gesagt: Die besten Bedingungen für eine Pizza sind natürlich in einem Steinofen gegeben. Hier wird die Pizza im Inneren der, bei offenem Feuer auf ca. 350°C erhitzten Schamottsteine gebacken. Doch natürlich haben die Wenigsten ein eigenes Backhaus im Garten. Es haben mittlerweile viele Hersteller auf die Lieblingsmahlzeit reagiert und Backöfen entwickelt, die die Pizza genauso lecker werden lassen, als wäre sie vom Italiener um die Ecke. Doch was genau ist für die perfekte Pizza besonders wichtig?

Temperatur

Die meisten Backöfen erreichen lediglich eine Höchsttemperatur von 250°C. Dies reicht für die perfekte Pizza nicht aus, denn im Vergleich hat ein guter Steinofen rund 100°C mehr. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile viele Backöfen, die ohne Probleme eine Backtemperatur von 300°C erreichen. Wenn der Backofen also gut vorgeheizt wurde und die Pizza schnell (und ohne Wärmeverlust) im Backofen landet, kann die Pizza nahezu perfekt werden. So benötigt die Pizza zwar einige Minuten länger, bis sie knusprig braun ist, aber es gibt kaum noch Unterschiede zur beliebten Steinofen Version.

Pizzastein

Wie der Name schon sagt, wird die perfekte Pizza auf Stein gebacken. Durch die Steine wird die Hitze lange gespeichert und die Temperatur kann während des Backvorgangs konstant abgegeben werden. So wird die Pizza gleichmäßig gebacken und erhält den typisch knusprigen Boden.
Und auch hier haben die Gerätehersteller eine alternative Lösung für Backöfen entwickelt: den Pizzastein. Dieser ist fast überall erhältlich, doch nicht jeder Stein ist wirklich effektiv. Qualitativ gibt es sehr große Unterschiede im Material und auch in der Leitfähigkeit, daher ist eine Beratung empfehlenswert.
Es gibt Pizzasteine, die mit einem Heizelement ausgestattet sind. Das Element wird mit dem Backofen verbunden und so angeheizt, dass eine Temperaturregelung bis zu 300 °C möglich ist. Die Temperatur kann durch das direkte Beheizen des Steines konstant gehalten werden und das Backergebnis ist dadurch genauso gleichmäßig wie beim Steinofen.

Der Pizza richtig Dampf machen

Beim Steinofen wird, nach Erreichen der Wunschtemperatur, in der Regel Wasser ins Innere des Ofens gesprüht. Das bewirkt zum einen, dass die Pizza bei der Hitze nicht austrocknet. Zum anderen hilft der entstehende Wasserdampf dabei, dass der Teig beim Backen aufgeht und sich eine knusprige Kruste bildet.
Im heimischen Backofen funktioniert das Backen auch ohne Wasserdampf. Aber um die perfekte Pizza servieren zu können, gibt es einige Backöfen mit der sogenannten Dampfstoß-Funktion.
Bei dieser Funktion wird in regelmäßigen Intervallen Wasserdampf in den Ofen geleitet und versorgt so die Pizzakruste mit der Feuchtigkeit, die sie benötigt, um knusprig braun zu werden. Diese Funktion ist im Übrigen nicht nur beim Pizzabacken von Vorteil. Auch Speisen, die aufgewärmt werden, bleiben durch den Wasserdampf super saftig und lecker.

Unser Fazit: Die perfekte Pizza zu backen, ist mit dem passenden Backofen und dem richtigen Equipment gar nicht mehr so schwer. Wer keinen Steinofen zu Hause hat, kann sich mit den richtigen Funktionen des Backofens das Gefühl von „Bella Italia“ in die eigenen vier Wände holen.